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Darmkrebs – eine unterschätzte    Krebserkrankung

Darmkrebs, zählt zu den fünf häufigsten Tumoren. Allein in Deutschland wird jährlich bei ca. 61.000 Personen Darmkrebs diagnostiziert1.

In Relation bedeutet dies, dass im Laufe des Lebens bei einer von 19 Frauen und einem von 15 Männern die Diagnose Darmkrebs gestellt wird2Das Risiko an Darmkrebs zu erkranken, steigt mit dem Alter stark an. Jedoch sind auch immer mehr jüngere Menschen betroffen.

Eine der wichtigsten Risikofaktoren sind, neben dem Alter sowie einer familiären Vorgeschichte, Rauchen, Übergewicht, Bewegungsmangel, eine ballaststoffarme Ernährung, der Verzehr von viel rotem Fleisch sowie regelmäßiger Alkoholkonsum.

Essenziell für eine erfolgreiche Therapie und somit die Heilbarkeit des Darmkrebses, ist die frühzeitige Erkennung. Doch bei sehr vielen Fällen handelt es sich um eine „stille“ unbemerkte Krankheit. Kommt es zu Symptomen wie Schmerzen, Blut im Stuhl oder Verdauungsstörungen, ist die Erkrankung meist bereist sehr weit fortgeschritten, was eine Heilung deutlich erschwert2,3.

Wie entsteht Darmkrebs?

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Um zu verstehen, weshalb eine möglichst frühzeitige Diagnostik von Darmkrebs so wichtig ist, muss man sich die Entstehung von Darmkrebs etwas genauer ansehen.

In den meisten Fällen entsteht Darmkrebs aus einer Ansammlung von gutartigen Zellen in der Darmschleimhaut, sogenannten Polypen oder Adenomen. Polypen und Adenome bilden Vorwölbungen in der Schleimhaut und können endoskopisch erkannt und entfernt werden. Werden Polypen oder Adenome nicht erkannt, können diese weiterwachsen und atypische Zellveränderungen (durch Veränderungen im Erbgut bzw. Mutationen) entwickeln. Auch in diesem Stadium sind die Zellveränderungen noch relativ einfach im Rahmen einer Endoskopie zu entfernen.

Von einem Karzinom, also Krebs, spricht man, wenn sich daraus weiter ein bösartiger Tumor entwickelt hat, welcher tief in das Gewebe eingedrungen ist. In diesem Fall sind eine Operation sowie weitere Folgebehandlungen (z.B. Chemotherapie) notwendig.

Bis aus einem Polypen oder Adenom ein richtiger Darmkrebs entstanden ist, vergehen meistens 10-15 Jahre. Man könnte also meinen, dass dies ausreichend Zeit ist, um eine frühzeitige Diagnose zu stellen. Doch das setzt eine hohe Bereitschaft zur regelmäßigen Durchführung von Vorsorgeuntersuchungen voraus4.

Darmkrebsvorsorge – ein unangenehmes Thema 

Von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung wird seit 2019 das Programm zur Früherkennung von Darmkrebs als organisiertes Darmkrebsscreening angeboten. Versicherte haben zwischen 50-54 Jahren jährlich Anspruch auf einen Test auf okkultes Blut im Stuhl mit einem immunologischen Test (iFOBT). Bei Frauen ab 55 und Männern ab 50 Jahren ist zusätzlich eine Darmspiegelung (Koloskopie) zweimal alle 10 Jahre vorgesehen5.

Das Problem an der Sache? Der iFOBT Test hat lediglich eine geringe Sensitivität. Insbesondere bei der Erkennung von Polypen und Adenomen, also den Phasen vor der Entstehung eines richtigen Darmkrebses, ist der Test recht unzuverlässig6.

Die Koloskopie hingegen ist der derzeitige Goldstandard bei der Darmkrebsdiagnostik. Hierfür ist zunächst eine gründliche Darmreinigung notwendig, bevor anschließend die Darmspiegelung durch Einführen eines Endoskops durch den Anus bis zum Übergang des Dünn- auf den Dickdarm durchgeführt wird. Der Ablauf ist, aufgrund des recht hohen Zeitaufwandes (in der Regel ca. 2 Arbeitstage) und der häufig als unangenehm empfundenen Prozedur, für viele Menschen recht abschreckend, was die Bereitschaft regelmäßig an den Vorsorgeangeboten teilzunehmen, herabsetzt. In Folge gehen viele Menschen erst zum Arzt, wenn sie bereits schwerwiegende Symptome aufweisen, meist ist dann der Darmkrebs bereits weit fortgeschritten7.

Wünschenswert wäre daher die Möglichkeit eines zuverlässigen Tests zur Darmkrebsfrüherkennung, welcher zudem einfach und unkompliziert in der Durchführung wäre. An genau dieser Stelle kommt Colosafe® ins Spiel und überzeugt mit seinen Leistungsdaten und der Anwenderfreundlichkeit. Mehr Informationen über Colosafe® finden Sie unter www.colosafe.de/uber-colosafe/.