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Häufig gestellte Fragen

Als Darmkrebs definiert man alle bösartigen Tumore im Darm. Die Tumore können im Dickdarm (Kolon) oder im Enddarm (Rektum) entstehen.

Die Ursache von Darmkrebs ist bislang noch nicht eindeutig geklärt. Es gibt jedoch bestimmte Risikofaktoren, die die Wahrscheinlichkeit, an Darmkrebs zu erkranken, erhöhen. Dazu gehören:

  • – ein höheres Alter –  Darmkrebs wird am häufigsten bei über 50-jährigen Personen diagnostiziert. Das Risiko steigt mit dem Alter weiter an.
  • – Polypen – aus einem Polypen kann sich potenziell Darmkrebs entwickeln. Eine große Anzahl von Polypen im Darm erhöht folglich das Risiko an Darmkrebs zu erkranken.
  • – Darmerkrankungen – Menschen, die an einer entzündlichen Darmerkrankung wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa leiden, haben ein deutlich erhöhtes Risiko, vor allem, wenn sie die Krankheit seit mehr als acht Jahren haben.
  • – Lebensstilfaktoren – Übergewicht, eine Ernährung mit viel rotem Fleisch oder Wurstwaren wie Salami oder Schinken, Alkoholkonsum oder Rauchen.
  • – Darmkrebs in der Familie – Nach dem derzeitigen Wissensstand geht man zumindest von einer geringen Vererbbarkeit aus. Da sich aber auch Lebensstil, Essgewohnheiten und andere äußere Einflussfaktoren in einer Familie ähneln können, kann auch die Familiengeschichte einen wichtigen Hinweis auf das Darmkrebsrisiko geben.
  • – andere Erkrankungen – Personen, die bereits einmal an Darmkrebs erkrankt sind, haben ein höheres Risiko ein zweites Mal daran zu erkranken. Einige Betroffene, die an Eierstock- oder Gebärmutterkrebs erkrankt waren, haben auch ein erhöhtes Darmkrebsrisiko.
  • – seltene genetische Störungen – Eine kleine Zahl von Darmkrebsfällen wird mit einer vererbten genetische Veränderung in Verbindung gebracht.

Darmkrebs verläuft bei vielen Betroffenen, gerade in den Anfangsstadien, symptomfrei ab. Treten Symptome auf, kann es sein, dass der Darmkrebs bereits weiter fortgeschritten ist.  Daher ist die regelmäßige Vorsorge umso wichtiger. Häufige Symptome bei DarmkrebspatientInnen sind unter anderem:

  • – Blut im Stuhlgang oder bei Abwischen
  • – Veränderung der Stuhlgewohnheiten wie beispielsweise Durchfall, Verstopfung oder kleinerer, häufigerer Stuhlgang
  • – Veränderungen des Aussehens des Stuhls (z. B. schmaler oder schleimig)
  • – Völlegefühl oder Blähungen im Bauchraum oder ein ungewöhnliches Gefühl im Bereich des Enddarms, oft während des Stuhlgangs
  • – das Gefühl, dass sich der Darm nicht vollständig entleert hat
  • – Gewichtsabnahme ohne ersichtlichen Grund
  • – Schwäche oder Müdigkeit
  • – rektale oder anale Schmerzen
  • – Klumpen im Rektum oder Anus
  • – Unterleibsschmerzen oder Schwellungen
  • – eine niedrige Anzahl roter Blutkörperchen (Anämie oder Eisenmangel), die Müdigkeit und Schwäche verursachen kann
  • – Verstopfung des Darms

Bei der Früherkennung wird nach Krebs oder Veränderungen, die zu Krebs führen könnten, bei einer Person ohne erkennbare Symptome untersucht. Sie ist besonders wichtig für Darmkrebs, der im Frühstadium oft keine Symptome zeigt.

Darmkrebs zählt zu den drei häufigsten Krebserkrankungen bei Frauen und Männern in Deutschland. Etwa 60.000 Menschen erkrankten jährlich an Darmkrebs.

Fällt ein Screening-Test positiv aus, ist zur Bestätigung eine Darmspiegelung erforderlich. Es ist wichtig, dass jeder eine Früherkennungsuntersuchung durchführt, da sie Krebsvorstufen und frühe Darmkrebsformen aufspüren kann. Die Entfernung von Polypen verringert das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken. Eine frühzeitige Entdeckung von Darmkrebs kann die Heilungschancen erheblich verbessern.

In Deutschland haben Versicherte zwischen 50-54 Jahren jährlich Anspruch auf einen Test auf okkultes Blut im Stuhl mit einem immunologischen Test (iFOBT). Bei Frauen ab 55 und Männern ab 50 Jahren ist zusätzlich eine Darmspiegelung (Koloskopie) zweimal alle 10 Jahre vorgesehen.

Zusätzlich gibt es noch weitere Darmkrebsfrüherkennungstests, welche privat in Anspruch genommen werden können. Zu diesen gehört auch der Colosafe Test. Wir sind allerdings bereits jetzt bemüht, dass unser Test auch in die kassenärztliche Erstattung mit aufgenommen wird.

Der Stuhltest ist ein wichtiges Instrument der Darmkrebsfrüherkennung. Als Screening wird momentan okkultes Blut im Stuhl untersucht (der sogenannte quantitative immunologische Stuhltest, kurz iFOBT oder FIT). Er kann ab 50 Jahren bei Frauen und Männern jährlich durchgeführt werden. Der iFOBT oder FIT ist allerdings weniger zuverlässig und zeigt je nach Test in 30-70 % der Fälle ein falsch-positives Ergebnis. Ein falsch-positiver Test führt zu einer nicht unbedingt notwendigen Darmspiegelung.

Eine Darmspiegelung (Koloskopie) gilt als Goldstandard und ist nach einem positiven Screening-Befund erforderlich, um das mögliche Auftreten von Polypen oder krebsartigen Läsionen zu diagnostizieren. Allerdings ist eine umfassende Vorbereitung erforderlich, einschließlich einer ballaststoffarmen Diät drei Tage vor dem Eingriff, einer klaren Flüssigkeitsdiät und der Einnahme eines abführenden Getränks am Abend vor und am Morgen des Eingriffs. Daher wird ein sehr zuverlässiger Früherkennungstest, wie der Colosafe Test, empfohlen. Auf die Darmspiegelung haben Männer ab 50 Jahren und die Frauen ab 55 Jahren Anspruch.

Colosafe ist ein Früherkennungstest für die Darmkrebsvorsorge aus einer Stuhlprobe. Hersteller des Tests ist die Firma Creative Biosciences. Der Gründer hat an dem ersten FDA-zugelassenen Darmkrebsvorsorge Test in den USA mitgearbeitet und zahlreiche Patente und Publikationen zum Thema Krebs sowie im Besonderen zu Darmkrebs. In Deutschland ist die DHS derzeit alleiniger Vertreiber und Anbieter des Colosafe Tests.

Das Ziel von Colosafe ist es eine „bequeme“ Alternative zur „unbequemen“ Darmspiegelung in der Darmkrebsvorsorge zu ermöglichen und Darmkrebs früh und sicher auszuschließen. Stellen wir jedoch etwas fest, sollten Sie diese „Entdeckung“ ernst nehmen und eine Darmspiegelung durchführen lassen. Der Colosafe-Test dient als Screeningverfahren und nicht für die Diagnose. Hierfür ist, wie bei allen anderen Früherkennungstest, eine Darmspiegelung notwendig.

Prinzipiell ist Colosafe für jede Person ab einem Alter von 45 Jahren geeignet. Der Test dient zum Ausschluss einer vorliegenden Darmkrebserkrankung. Insbesondere bei familiärer Vorbelastung oder dem Zutreffen von anderen Risikofaktoren, empfehlen wir die Durchführung von Colosafe alle 2-3 Jahre zwischen den kassenärztlichen Vorsorgeangeboten.

Der Test basiert auf dem Nachweis hypermethylierter Syndecan-2 (SDC2) DNA im Stuhl mittels Polymerase Kettenreaktion (PCR). Das Ergebnis vom Colosafe Test bietet einen dynamischen Bereich, den sogenannten CT-Wert. Anhand der Höhe des CT-Wertes lassen sich Rückschlüsse über das Stadium des Darmkrebses ziehen.

Das Colosafe erfordert keiner besonderen Vorbereitung. Der Test untersucht auf einer epigenetischen Ebene, daher spielen Faktoren wie Ernährung oder Medikamente keine Rolle. Es wird lediglich empfohlen, dass Berberin (eine traditionelle chinesische Medizin) ein paar Tage vor der Testung nicht mehr eingenommen wird, da dieses mit dem Test interferieren kann.

Die diagnostische Sensitivität liegt bei 85% für Karzinome. Die Sensitivität bei Polypen/Adenomen liegt mit 87% etwas höher, was darauf hindeutet, dass frühen Entstehungsphasen etwas besser erkannt werden. Dadurch ist der Colosafe Test als Darmkrebs Früherkennungstest zu klassifizieren. Für einen umfassenden Vergleich mit anderen Methoden und Tests auf dem Markt, klicken Sie bitte hier.

 

Bei 70% der Personen, die ein positives Ergebnis im Colosafe Test aufweisen, können Neoplasien (d.h., gut oder bösartige Neubildungen von Körpergebe) im Darm durch eine Darmspiegelung festgestellt werden. Wir raten Ihnen bei einem positiven Colosafe Befund dringend zeitnah einen Arzt aufzusuchen und eine Darmspiegelung durchführen zu lassen.

Bei einem negativen Colosafe Testergebnis kann zu 99,8% das Vorhandensein von Darmkrebs ausgeschlossen werden. Wir empfehlen Ihnen dann den Test alle 2-3 Jahre zu wiederholen.

Zurzeit ist Colosafe ein privat bezahlter Test. Die europäische Zweigstelle von Creative Biosciences ist jedoch in Gesprächen, um es auf beiden Ebenen in die Erstattung zu bringen. Sprechen Sie mit Ihrem Steuerberater, ob Sie es in Ihrer Steuererklärung geltend machen können.

Da es sich bei Colosafe um einen nicht-invasiven Stuhltest handelt, bestehen bei sachgemäßer Probenentnahme keinerlei Risiken oder Nebenwirkungen für Sie.

Den Colosafe Test können Sie ganz bequem und einfach über unseren Webshop kaufen und zu sich nach Hause bestellen. Zudem wird der Test über unsere deutschlandweiten Partnerapotheken vertrieben. Fragen Sie hierfür einfach bei Ihrer Apotheke vor Ort nach.